Lasst und das koreanische sozialistische Werk verfechten und schützen und bis ins Letzte vollenden (Kim Jong-Il)
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Lasst und das koreanische sozialistische Werk verfechten und schützen und bis ins Letzte vollenden | |
|---|---|
| Autor*in | Kim Jong-Il |
| Verfasst in | 19. November 1994 |
| Verlag | Verlag für Fremdsprachige Literatur DVR Korea |
| Veröffentlicht | 2021, Juche 110 |
Ich besprach zu Lebzeiten des großen Führers Kim Il Sung so gut wie täglich die Arbeit mit ihm. Irgendwann fragte er mich, was ich angesichts der Situation, in der nun die Sowjetunion und viele sozialistischen Länder Osteuropas zusammengebrochen sind und das internationale Umfeld unserer Revolution sehr kompliziert ist, zu tun gedenke. Ich gab ihm zur Antwort, dass ich den von ihm gebahnten Weg des Sozialismus bis ans Ende beschreiten werde, selbst wenn der Himmel einstürzen sollte. Er hörte meinen Willen und Entschluss, schätzte sie hoch ein und gab sich damit sehr zufrieden. Er sagte: Wir hatten während des antijapanischen revolutionären Kampfes in der Vergangenheit, des Landes beraubt, die japanischen Imperialisten besiegt, aber da wir heute Land, Volk, Partei, Regierung und Armee haben, haben wir nichts zu fürchten.
Es braucht nicht sich Sorgen zu machen. Wir müssen nur die sozialistische Sache bis ins Letzte verfechten und behaupten. Ich schöpfte aus diesem Hinweis Kim Il Sungs Kraft und Mut, führte unbeirrt unsere Partei und unser Volk auf den Weg des Sieges. Ich durchkreuzte so die Machenschaften der Imperialisten und anderen Reaktionäre und verfocht und schützte unseren Sozialismus. Derzeit manövrieren die Imperialisten und anderen Reaktionäre verzweifelter denn je, um unser Land, das Bollwerk des Sozialismus, zu isolieren und zu strangulieren. Wir müssen das Banner des Sozialismus höher denn je tragen, desto heimtückischer die Umtriebe dieser Ewiggestrigen werden. Der von Kim Il Sung gebahnte Weg des Sozialismus ist der höchst richtige Weg zur Realisierung des souveränen Werkes unseres Volkes und der ewige beständige Weg, den keine Kraft versperren oder beseitigen kann. Der Weg, den wir zu beschreiten haben, ist einzig und allein dieser Weg, und es gibt keinen anderen Weg. Natürlich ist der Weg des Sozialismus, den wir zu gehen haben, keinesfalls glatt und eben. Aber wir müssen trotz aller Schwierigkeiten einzig und allein den sozialistischen Weg gehen und das Werk Kim Il Sungs unbeirrt fortsetzen und vollenden. Mögen uns auch irgendwelche Prüfungen und Schwierigkeiten den Weg versperren, es gilt, keinen einzigen Schritt von dem von ihm gebahnten Weg des Sozialismus abzuweichen und das koreanische sozialistische Werk bis zum Ende fortzusetzen und zu vollenden. Das ist Überzeugung, Gewissen, Moral und Pflicht der koreanischen Kommunisten, welche unter Kim Il Sungs Führung heranwuchsen.
Die Revolution endet nicht innerhalb nur einer Generation, sondern sie ist eine langwierige Sache, die über Generationen hinweg vollendet wird. Kim Hyong Jik drückte in seinem berühmten Gedicht „Grüne Kiefer auf dem Berg Nam“, das er verfasste, als er Mangyongdae verließ, seinen Entschluss aus: Wenn ich im Kampf falle, müssen meine Söhne und Enkelsöhne, also von Generation zu Generation, den Kampf fortsetzen und das Werk zur Wiedergeburt des Vaterlandes vollenden. So wie Kim Il Sung bei der Verfolgung des weitreichenden Ziels Kim Hyong Jiks die historische Sache, die Wiedergeburt des Vaterlandes, erreicht hatte, werde auch ich das hehre Ziel Kim Il Sungs unterstützen und das sozialistische Werk, die koreanische revolutionäre Sache bis zum Ende vollenden. Nach dem Ableben unseres Führers verfolgen die politischen Kreise der Welt aufmerksam, welche Politik ich betreiben werde. Insbesondere zerbrechen sich die Feinde ihren Kopf, um herauszubekommen, ob meine Idee rot, weiß oder gelb ist. Ich veröffentlichte die Abhandlung „Der Sozialismus ist eine Wissenschaft“ und erhellte, dass ich das von Kim Il Sung eingeleitete sozialistische Werk verfechten, schützen und bis ins Letzte vollenden werde. Das ist gleichzusetzen mit der Proklamation, dass mein Gedankengut rot ist. Die Kommunisten sollten hören, dass sie nicht weiß, sondern rot sind. Die Feinde wünschen sich, dass unser Gedankengut weiß wird, was eine Wahnfantasie ist. Die aufrechten Revolutionäre geben auch bei nahendem Tod ihre Überzeugung nicht preis, erhalten sie aufrecht und sehen hierin ihren größten Ruhm und Lebenssinn.
Wir dürfen niemals den Glauben über Bord werfen und zu Reformern werden. Wir dürfen von revolutionären Prinzipien auch nicht im Geringsten zurückweichen. Die Revolutionäre sollen wie Gewehre vor den Prinzipien keine Abstriche machen. Sie müssen verstehen, auch ihr einziges Leben für die Wahrung ihrer revolutionären Gesinnung ohne Zögerung zu opfern. Als ich elf Jahre alt war, erhielt ich von meinem Vater Kim Il Sung nicht eine Uhr, sondern eine Pistole geschenkt. Unter den Freunden kann es welche geben, die abtrünnig werden, aber die Gewehre sind unwandelbar: Was nicht veränderlich ist, sind Gewehre. Das ist eine historische Zusammenfassung des revolutionären Kampfes. In der Formulierung „Was unwandelbar ist, sind die Gewehre“ kommen konzentriert die koreaeigene Militäridee, dass man das Gewehr fest in den Händen halten muss, wenn man die Revolution durchführen will, und die eigenständige Anschauung vom Leben und der Revolution, dass man seine revolutionäre Gesinnung nicht beugen lässt, selbst wenn man sein Leben hingeben muss, zum Ausdruck. Es spiegelt sich darin der unerschütterliche revolutionäre Standpunkt wider, dass man von den revolutionären Prinzipien selbst unter widrigsten Umständen keinen Schritt abweichen soll. Es ist mein unveränderter Glaube und Wille, sowohl zu Lebzeiten Kim Il Sungs als auch nach seinem Ableben unseren von ihm errichteten Sozialismus standhaft zu verfechten und zu verteidigen und das koreanische sozialistische Werk über Generationen hinweg zu übernehmen und zu vollenden. Die Funktionäre sollten mein Vorhaben klar und eindeutig kennen und selbst bei wildem Toben der Stürme der Partei folgend auf dem Weg des Sozialismus, auf dem Weg der Eigenständigkeit aufrecht vorwärts schreiten. Uns obliegt es, Kim Il Sung auf ewig hoch zu verehren, sein revolutionäres Werk ohne geringste Abstriche in größter Reinheit fortzuführen.
Wir sollen so den Menschen der Welt zeigen, wie die koreanischen Kommunisten ihren Führer, der als Erster den Weg der Revolution gebahnt hatte, verehren und wie standhaft sie ihre revolutionäre Gesinnung bewahren. Das Wichtigste bei der Fortsetzung und Vollendung des von Kim Il Sung eingeleiteten sozialistischen Werkes, des koreanischen revolutionären Werkes über Generationen hinweg, besteht darin, seine Ideen und Verdienste zu verfechten, zu verteidigen und ihnen zur weiteren Erstrahlung zu verhelfen. Die Fortsetzung der revolutionären Sache des Führers bedeutet dem Wesen nach die Fortsetzung des von ihm begründeten revolutionären Ideengutes und seiner Führungsverdienste. Unser Führer verschied zwar, aber sein Gedankengut und seine Verdienste sind unvergänglich. Wir sprechen viel von seiner Verewigung, und seine Verewigung bedeutet, dass seine Ideen und Verdienste unsterblich sind und er in den Herzen unsers Volkes ewig fortlebt. Wir sollten die von ihm begründete Juche-Ideologie und seine unvergänglichen Verdienste von Generation zu Generation standhaft verfechten und verteidigen und weiter erstrahlen lassen. Wir sollten uns mit den revolutionären Ideen Kim Il Sungs, der Juche-Ideologie, fest wappnen und sie in allen Bereichen der Revolution und des Aufbaus konsequent verkörpern. Die Juche-Ideologie ist der einzige Leitgedanke unserer Revolution und unseres Aufbaus und die unbesiegbare Waffe unserer Partei. Die von Kim Il Sung begründete Juche-Ideologie ist am besten: Es gibt kein Ideengut, das wissenschaftlicher und revolutionärer ist als die Juche-Ideologie.
Sie ist unser Leben, und in der standhaften Verfechtung, Verteidigung und konsequenten Verkörperung der Juche-Ideologie liegen Stärkung und Gedeihen unseres Vaterlandes und unserer Nation sowie der Sieg unserer Revolution und des sozialistischen Werkes. Daher gab ich nach dem Ableben Kim Il Sungs die Losung aus: „Rüsten wir uns konsequenter denn je mit den revolutionären Ideen des großen Führers Genosse Kim Il Sung aus!“ Wir sind verpflichtet, unter dieser hohen revolutionären Losung unter den Kadern, Parteimitgliedern und anderen Werktätigen die Erziehung in der Juche-Ideologie weiter inhaltreicher und offensiver durchzuführen, sodass sie sich mit dieser Weltanschauung gründlicher wappnen, diese zu ihrem unwandelbaren Kredo machen und entsprechend dem Gebot dieser Ideologie leben und arbeiten. Wir sollten die Losung der Partei „Die Ideologie, die Technik und die Kultur getreu der Juche-Ideologie!“ noch höher tragen und die ganze Gesellschaft getreu der Juche-Ideologie umgestalten. Die unvergänglichen Verdienste Kim Il Sungs um die koreanische Revolution und die Verwirklichung des Werkes für die Souveränität der Welt sind von Generation zu Generation fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Er führte 70 Jahre lang klug unsere Revolution und erwarb sich unvergängliche Verdienste um die Revolution. In der Zeit des antijapanischen revolutionären Kampfes erklärte er mit einigen Gesinnungsgenossen und zwei Pistolen den Krieg gegen Japan, bestand die harten Prüfungen und erreichte das historische Werk, die Wiedergeburt des Vaterlandes. Danach hielt er auch in den schwierigen Situationen, in denen man direkt gegenüber den US-Imperialisten stand und die Einmischungsmachenschaften der Großmachtchauvinisten zunahmen, mit beispielloser Beherztheit und Courage die Feinde in Schach. Er vereitelte die Einmischung der äußeren Kräfte und verteidigte die Würde unserer Partei und unseres Vaterlandes.
Das wichtigste Verdienst unseres Führers besteht darin, dass er die einmütige Geschlossenheit der ganzen Partei und Gesellschaft erreicht, so das Subjekt der Revolution gefestigt und den Sozialismus unserer Prägung, in dem die Volksmassen im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit stehen, aufgebaut hat. Er hinterließ uns die revolutionäre Partei unseres Typs, den Staat, die revolutionäre Streitmacht und den Sozialismus mit den Volksmassen im Zentrum als Erbe. Wir sollten dieses von ihm uns übergebene Erbe wertschätzen und ihm zur endlosen Ausstrahlung verhelfen. Die Partei und die Volksarmee sind weiter zu festigen. Kim Il Sung sagte mir früher häufig, dass man für den Sieg in der Revolution die Partei und Armee verstärken muss, und ließ Kräfte für deren Arbeit aufwenden. Die Partei der Arbeit Koreas (PdAK) und die Koreanische Volksarmee (KVA) sind eng und untrennbar miteinander verbunden. Dank des Bestehens einer starken Streitmacht wie der KVA ist die Existenz der PdAK gesichert und sie gesund. Wegen des Vorhandenseins einer revolutionären Partei wie der PdAK und ihrer Führungstätigkeit ist die KVA mächtig. Kim Il Sung überließ mir frühzeitig voll und ganz die Arbeit der Partei und Armee und er ließ unsere Partei und Volkarmee zu einer unbesiegbaren Formation verstärken. Daraus ist zu ersehen, dass er ein großer Politiker und Militärstratege mit genialer Vorausschau war. Unser Land ist stabil und unerschütterlich, wenn die PdAK und die KVA bestehen. Bei der Verstärkung der Partei und Volksarmee ist es wichtig, in der ganzen Partei und Armee das einheitliche Führungssystem der Partei konsequent durchzusetzen. Wir sollten weiterhin großes Augenmerk auf die diesbezügliche Arbeit richten. Die Partei und Volksarmee müssen von der revolutionären Atmosphäre erfüllt sein, auch in Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, mit dem Führer das Schicksal zu teilen.
Es ist weiterhin große Kraft für die ständige Konsolidierung der einmütigen Geschlossenheit von Führer, Partei und Volkmassen aufzubieten. Diese Geschlossenheit ist die Hauptsache unserer Revolution und die schlagkräftigste Waffe für die Vollendung des koreanischen sozialistischen Werkes. Unsere Revolution begann mit der Geschlossenheit und sie siegte und schritt auch mit der Kraft der einmütigen Geschlossenheit voran. Gegenwärtig beneiden die Menschen weltweit unser Land vor allem um die einmütige Geschlossenheit von Führer, Partei und Volkmassen. Dieser einhellige Zusammenhalt ist eben der Lebensfaden des Sozialismus unserer Prägung und das unbesiegbare Prunkschwert. In Zeiten mit einer komplizierten und schwierigen Situation, so wie gegenwärtig, muss die genannte einmütige Geschlossenheit felsenhaft gefestigt werden. Erst dann ist es möglich, die Isolierungs- und Strangulierungsmachenschaften der Imperialisten und anderen Reaktionäre zu durchkreuzen, den Sozialismus unserer Prägung zu verfechten und zu verteidigen, aller Schwierigkeiten und Bewährungsproben Herr zu werden und die sozialistische Sache siegreich voranzubringen. Wir haben mit der Macht der einmütigen Geschlossenheit die von Kim Il Sung errichtete sozialistische Ordnung unserer Prägung zu verfechten und zu verteidigen und unser sozialistisches Werk bis ins Letzte zu vollenden.